Herausforderung an Fahrer und Mechaniker / Trotz Regen viele Besucher beim Autocross in Neuenburg
Spannung pur boten die Autocross-Rennen am Wochenende auf dem Südring im Neuenburger Rheinwald. Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich sowie Gäste aus Österreich gingen in insgesamt 14 Klassen an den Start und kämpfen um wichtige Punkte im Autocross Drei-Nationen-Cup.
Die Mischung aus Asphalt- und Off Road-Strecke macht den Reiz des Neuenburger Südrings aus und stellt die Fahrer und Mechaniker vor eine besondere Herausforderung. Der ergiebige Regen am Samstag verwandelte die Strecke in eine Matschpiste, was die Anspruche an die Fahrer weiter erhöht zugleich aber auch den Reiz der Sportart für die Zuschauer weiter steigert.
Hohepunkt des Rennwochenendes war der Endlauf in der Klasse der Spezial-Cross-Fahrzeuge (10.1) mit dem Markgräfler Duell zwischen Werner Zitzer aus Schliengen und dem Neuenburger Lokalmatador Egon Haufe. Zitzer führte vor dem Rennen die Wertung im Drei-Nationen-Cup an, dicht gefolgt von Egon Haufe. Mit dem Ziel die Führung im Drei-Nationen-Cup zu übernehmen ist Haufe am Wochenende angetreten. Wegen einer defekten Antriebswelle, blieb Haufe nach den Vorlaufen nur den Platz sieben in der Startaufstellung, wahrend sein stärkster Konkurrent von der „Pole Position“ starten konnte. Im Endlauf arbeitete sich Haufe Runde um Runde an Zitzer heran und kam in der letzten Runde bis ans dessen Hinterrad. Durch einen kleinen Fahrfehler verspielte Haufe die Chance an Zitzer vorbei zu ziehen und passierte am Ende als Zweiter über die karierte Zielflagge. Auf Platz drei landete mit Ingo Tritschler ein weiterer Fahrer aus Schliengen auf dem Treppchen.
Der Neuenburger Egon Haufe ging nicht nur mit seinem Spezial-Cross-Fahrzeug an den Start sondern auch in der Käferklasse (Klasse 12). Hier reichte es dem Neuenburger Lokalmatador nur auf den dritten Platz hinter Turi Kalin und Patrick Birchler. Auf dem fünften Platz landete Haufes Teamkollege Klaus Heilemann.
Ebenfalls recht erfolgreich war der zweite Vorsitzende des Stock-Car-Clubs, Jurgen von Brese, mit dem zweiten Platz in der Klasse der Allradfahrzeuge (8.1) vor dem Neuenburger Patrice Maloszczyk. Dieser belegte auch den dritten Platz in der Klasse 2 der Serienfahrzeuge bis 1.600 Kubikzentimeter Hubraum.
(Alexander Anlicker)